Bares für Filter: Antragsfrist hat begonnen

09.06.2010

Ab sofort können Autohalter die Förderung für die Filternachrüstung beantragen. Die Antragsformulare für die 330 Euro Barförderung stehen jetzt im Internet bereit unter www.pmsf.bafa.de. Analog zur Umweltprämie zeigt eine Fördermittelübersicht des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) den aktuellen Stand der Antragseingänge. Am ersten Tag der Online-Schaltung sind bereits über 2 800 Anträge eingegangen. Der Fördertopf reicht für rund 160 000 Anträge.

Die Nachrüstung erlaubt mit Umwelt-Plakette die Einfahrt in die mehr als 40 städtischen Umweltzonen. Einen neuen Schub für die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern erhofft sich das Deutsche Kfz-Gewerbe durch die erweiterte Barförderung auf leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Bundesweit können bis zu zehn Millionen Diesel-Pkw-Fahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge mit einem Partikelfilter nachgerüstet werden. Die begrenzte Menge an Zuschüssen wird nach Ansicht des Deutschen Kfz-Gewerbes den Andrang in den Kfz-Meisterbetrieben schnell erhöhen. Allerdings: Bei den Filtern könne es knapp werden. Der Branchenverband rät dazu, die Filter rechtzeitig vorzubestellen. Das Deutsche Kfz-Gewerbe hat zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) für Verbraucher und Betriebe die Infoseite http://www.partikelfilter-nachruesten.de/ im Internet bereitgestellt, die einen Überblick über erhältliche Filtersysteme verschafft.

Die 330 Euro werden im Gegensatz zu Vorläufer-Programm nur noch als Barmittel ausgezahlt und nicht mehr auch in Form einer Kfz-Steuerermäßigung. Der Förderzeitraum endet am 31. Dezember dieses Jahres oder – wie bei der Umweltprämie, wenn der Topf leer ist. Ausgezahlt wird in der Reihenfolge der beim Bafa eingegangenen vollständigen Antragsunterlagen.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Der ZDK in Bonn und Berlin vertritt die berufsständischen Interessen von 38 300 Kfz-Meisterbetrieben mit rund 456 000 Beschäftigten. Darunter sind 85 500 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen. Im Jahr 2009 erzielte das Deutsche Kfz-Gewerbe einen Umsatz von 134,4 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung und Service. Die 38 300 Betriebe sind in 240 Innungen und 14 Landesverbänden sowie 40 Fabrikatsverbänden organisiert. Auf europäischer Ebene ist der ZDK Mitglied im Verband CECRA (Conseil Européen du Commerce et de la Réparation Automobiles) in Brüssel, der die berufsständischen Interessen der 350 000 Kfz-Betriebe mit rund 2,8 Millionen Beschäftigten in Europa vertritt.

Ansprechpartner: Ulrich Köster

Claudia Schiffer

Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 0228/ 91 27 270

Fax.:0228/ 91 27 154

E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Internet: www.kfzgewerbe.de

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